Unsere Berlinfahrt 2025 – Eine Woche voller verschiedener Eindrücke
Eine Woche vor den Herbstferien begann für uns – 39 Schülerinnen und Schüler der 12A und 12B – die jährliche Belinfahrt. In einer ereignisreichen und vielfältigen Woche lernten wir die verschiedenen Seiten der Metropole Berlin kennen.
Unsere Klassenfahrt nach Berlin begann gleich mit einem Programmpunkt, der uns stärker bewegt hat, als wir erwartet hätten. In der Gedenkstätte Hohenschönhausen standen wir in den ehemaligen Zellen des Stasi-Gefängnisses und hörten Geschichten, die uns deutlich machten, wie hart und beklemmend das Leben dort einst war. Die Atmosphäre wirkte unglaublich eindrücklich und gleichzeitig faszinierend, weil uns erst dort bewusst wurde, wie nah die Vergangenheit eigentlich noch ist. Dieser Einstieg hat viele von uns zum Nachdenken gebracht und uns gleich am ersten Tag gezeigt, wie vielseitig diese Fahrt werden würde.
Am selben Abend erlebten wir mit Future Macbeth im Berliner Ensemble einen starken Kontrast zu dem ernsten Vormittag. Die moderne, futuristische Inszenierung überraschte uns an vielen Stellen und ließ uns Theater einmal ganz anders wahrnehmen. Auch wenn wir anfangs nicht genau wussten, was uns erwartet, fanden wir es spannend, wie kreativ ein klassisches Stück neu interpretiert werden kann. Auf dem Rückweg diskutierten wir dann noch lange über diesen Abend.
In den nächsten Tagen wechselten wir dann zwischen politischer Bildung und historischen Eindrücken. Der Besuch im Bundestag beeindruckte uns nicht nur durch die Architektur, sondern auch durch das Gefühl, mitten im politischen Zentrum des Landes zu stehen. Als wir um die Kuppel standen und über die Stadt blickten, ließen wir die vielen Eindrücke der vergangenen Tage auf uns wirken. Gleichzeitig begegnete uns überall in Berlin die Geschichte der Mauer. Ob an der East Side Gallery, an Gedenkstellen oder in Gesprächen: Die Spuren der Teilung tauchten immer wieder auf und machten uns bewusst, wie sehr diese Vergangenheit die Stadt bis heute prägt.
Zum Ende der Woche wurde es dann noch einmal richtig sportlich und lebendig. Sei es beim Bowling oder bei der kreativen Aktion, Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven an der Mauer zu schießen – wir lernten die Stadt (und uns) noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Diese Aktionen machten viel Spaß und brachten noch einmal richtig Stimmung in die Gruppe. Es war der perfekte Abschluss einer Fahrt, die von ernsten Momenten bis zu richtig witzigen Erlebnissen alles bot.
Am Ende der Woche waren wir uns einig: Die Berlinfahrt war eine Mischung aus spannenden Entdeckungen, bewegenden Eindrücken und vielen Momenten, die uns als Klasse enger zusammengeschweißt haben. Berlin hat uns überrascht, begeistert und an vielen Stellen auch nachdenklich gemacht und genau deshalb wird diese Fahrt für viele von uns unvergesslich bleiben.
Text: Emil Hofmann, 12B [verändert nach OpenAI 2025]; Fotos: Anja Köhler




























