Unser Preis beim Demokratiewettbewerb – ein Besuch im Riksdagen
Im Rahmen des Schulfaches Kunst haben alle Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zu der 12. Klasse an einem Demokratiewettbewerb teilgenommen. Die Aufgabe lautete, ein Kunstwerk zum Thema Demokratie zu gestalten. Die Preisträger des Wettbewerbs aus der Oberstufe, jeweils zwei aus jeder Klassenstufe und diejenigen mit einem Sonderpreis, wurden anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Friedrich-Ebert-Stiftung eingeladen.
Bei dieser Veranstaltung durften wir uns Reden zur Stiftung und Debatten von Parteileiter und Parteileiterinnen von sozialdemokratischen Parteien aus Island, Finnland und Schweden anhören. Hier war auch der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz beteiligt. Zum Abschluss gab es zu live-gespielte Jazzmusik und leckere Häppchen. Zudem wurde uns Preisträgern dort offiziell der Preis des Demokratiewettbewerbs überreicht.
Im Rahmen des Preises wurden wir dazu eingeladen, den Abgeordneten Gustav Lanz einen Tag bei seiner Arbeit als Politiker zu begleiten. Am darauffolgenden Mittwoch trafen wir uns vor dem Reichstag. Alle bekamen den Besucheraufkleber und wir betraten das Reichstagsgebäude. Gustav Lanz führte uns durch die unterschiedlichen Räume des Riksdags, wie z.B. die jeweiligen Räume, in denen sich die einzelnen Ausschüssen (Utskott) treffen, um ihre Fragen zu besprechen und die Säle, in denen sich die größten Parteien des Riksdags wöchentlich treffen.
Zusätzlich wurden wir von Lanz eingeladen an improvisierten Debatten teilzunehmen. Dafür sammelten wir uns im Raum des Sozialausschusses und teilten uns in ein rotes und in ein blaues Team auf. Wir diskutierten über unterschiedliche politische Fragen, wie z.B. ob Rentner auch eine Strafminderung bekommen sollten oder ob man E-Scooter verbieten sollte. Nach einer Stärkung in der Kantine verglichen wir die Politik Deutschlands und Schwedens. Daran nahmen auch zwei Experten, Hans Ekström und Kajsa Borgnäs, teil.
Der Tag im Reichstag war sehr gelungen und interessant gestaltet. Ein großes Dankeschön geht an Gustav Lanz für die interessante Führung und an die Friedrich-Ebert-Stiftung für diese besondere Möglichkeit!
Text: Elin Hoeffker, 10A; Fotos: B.D. Mingel und G. Özdemir

























