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  • 10.04.2026 Allgemein

    Ein Austausch, der verbindet: Der Beginn einer lebenslangen Freundschaft

    Schon im Frühsommer 2025 bekamen wir einen Steckbrief zum Ausfüllen und einen Elternbrief über die Reise, die wir 26 Schüler/innen der DSS am Freitag, den 03. Oktober antreten sollten. Aber erst nach den Sommerferien bekamen wir unsere Austauschpartner – das heißt einen Steckbrief von ihnen.

    Issoire ist eine wunderschöne Kleinstadt im Süden Frankreichs. Als wir an einem Freitagabend, im Stockdunkeln, vor dem „Collège Les Prés” aus dem Bus stiegen, hatten wir gerade mal den Steckbrief mit allen wichtigen Informationen von unseren Austauschpartnern. Wie nervös und aufgeregt wir deshalb waren, als wir von uns fast wildfremden, aber freundlichen Menschen in Autos gesteckt wurden und zu einem uns unbekannten Zuhause gefahren wurden, kann man sich denken. Doch trotz dem Französischen lernten wir unsere allesamt freundlichen Gastfamilien, bei denen wir die nächste Woche wohnen sollten, schnell kennen.

    Viele Gastfamilien kannten sich auch und unternahmen gemeinsame Ausflüge oder luden einander zum Essen ein, während wir da waren. Die ersten Erlebnisse mit der französischen Kultur haben wir dann bei einem gemeinsamen Bowling Abend ausgetauscht. Ich glaube, wir waren alle darüber verwundert, dass man in Frankreich zum Frühstück keine Teller verwendet, sondern das Brot direkt auf dem Tisch streicht. Am Montag bestiegen wir einen Vulkan, den Puy de Dôme, von dem aus wir eine unglaubliche Aussicht über die Landschaft hatten, die die Anstrengung des Aufstiegs auf jeden Fall wert war. Dienstagvormittag empfing uns der Bürgermeister von Issoire persönlich mit französischen Croissants im Rathaus. Nach dem er uns Bilder der Tour de France gezeigt und uns Honig geschenkt hatte, besuchten wir die Schule und nach den Nachmittagen mit den Gastfamilien trafen wir uns abends zum Handball spielen. Clermont-Ferrand besuchten wir am Mittwoch und am Tag darauf besichtigten wir eine Recyclingsanlage für Plastik. Es war eine sehr ereignisreiche und interessante Reise für uns.

    Ungefähr ein halbes Jahr später im März 2026 kamen die 26 französischen Schüler/innen mit ihren Lehrkräften bei uns in Stockholm an. Wir empfingen sie mit schwedischer Fika und zeigten ihnen die Schule und später kamen sie mit in den Unterricht. Wir erlebten gemeinsam Skansen (einen großen Tierpark), wo wir zum Mittagessen Würstchen grillten. Ein anderes absolutes Highlight war auf jeden Fall, dass Handballmatch an einem Samstagnachmittag in der Avicii Arena, in dem Hammarby auf IFK Kristianstad traf. Montag fuhren die französischen Austauschschüler/innen nach Sigtuna, während wir Unterricht hatten, aber den Nachmittag verbrachten wir gemeinsam privat, viele zuhause oder in der Stadt. Einen Tag später lernten wir bei einer Stadt-Ralley die Altstadt kennen und gingen anschließend shoppen. Dann kam ein schöner letzter Abend, bevor unsere Gastschüler/innen wieder zum Flughafen fuhren.

    „Am besten fand ich den Tag in Clermont Ferrand”, erzählt Vera Hürzeler (7B) und Lotta Werling (6B) sagt: „Ich fand, es war ein schönes und spannendes Erlebnis”, wobei ihr alle Schüler und Schülerinnen, die beim Frankreichaustausch dabei waren, definitiv zustimmen.

    Text: Annika, Klasse 9; Fotos: am Austausch teilgenommene Lehrkräfte

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