Zwischen Pantheon und Pasta – die Romreise der Lateinkurse
In diesem Jahr fuhren wir, die Lateinkurse der zehnten, elften und zwölften Jahrgangsstufe, auf die traditionelle Romreise. Die Reise wurde von Herrn Ritzmann und Frau Zingmark organisiert, und begann am Freitag, den 24. Oktober, am Flughafen Arlanda, von wo wir gemeinsam, mit einem Zwischenstopp in Riga, nach Rom flogen. Nach der Landung fuhren wir mit dem Bus weiter ins Stadtzentrum zu unserem Hotel.
Nach einer kurzen Freizeit und einem selbst organisierten Abendessen traf sich die Gruppe wieder am Trevi-Brunnen. Dort verbrachten wir einige Zeit und genossen die beeindruckende Architektur. Nach der ersten Nacht im Hotel machten wir uns am nächsten Morgen erstmal auf den Weg zum Pantheon. Dort hatten wir etwa eine Stunde Zeit, um die Sehenswürdigkeit auf eigene Faust zu erkunden. Anschließend erklärte uns Herr Ritzmann noch einige interessante Details über das antike Bauwerk, bevor wir in die wohlverdiente Mittagspause gingen. Um 14 Uhr trafen wir uns vor dem Vatikanstaat, um an einer auf Deutsch geführten Tour teilzunehmen. Nach anderthalb Stunden Wartezeit mussten wir jedoch feststellen, dass der Einlass aufgrund der großen Menschenmengen zu schwierig war und sich der Besuch nicht lohnen würde. Stattdessen durften wir eine andere berühmte katholische Kirche besichtigen: die Santa Maria Maggiore. Unsere Reiseführerin Jeanette führte uns mit vielen interessanten Fakten begleitet durch die beeindruckende Kirche, bevor wir wieder Freizeit bekamen und schließlich eine erholsame Nacht verbrachten.
Am Sonntag besichtigten wir das Kolosseum – ein beeindruckendes Bauwerk, das von Touristen aus aller Welt besucht wird. Danach gingen wir weiter zum Forum Romanum, das ganz in der Nähe liegt, und konnten dort eine der ruhigsten und schönsten Stätten Roms erleben. Anschließend fuhren wir zu den Domitilla-Katakomben, einer der größten Katakombenanlagen Roms. Nach einer spannenden, erneut auf Deutsch gehaltenen Führung durch die engen, feuchten Gänge, hatten wir wieder Freizeit und die Gelegenheit, köstliche italienische Speisen zu genießen.
Am darauffolgenden Tag stand ein Schulaustausch mit einer Schule in der Nähe der Villa Adriana in Tivoli auf dem Programm. Dort besichtigten wir die Villa, arbeiteten in gemischten Gruppen mit den italienischen Schülern an einem gemeinsamen Projekt, aßen gemeinsam zu Mittag und lösten einige Aufgaben. Gegen 15 Uhr endete der Austausch doch leider schon und wir fuhren zurück nach Rom, um noch mehr von der Hauptstadt zu entdecken. Am letzten Tag besuchten wir gemeinsam Ostia Antica, eine Stadt, die nach der Römerzeit fast ganz verlassen wurde. Mit derselben Reiseführerin wie am Samstag erkundeten wir die gut erhaltenen Ruinen. Die alten Straßen mit den sichtbaren Wagenrillen, die unterschiedlichen Mosaike und die Häuser waren faszinierend – in einigen Gebäuden konnte man sogar noch Reste alter Wandmalereien erkennen. In einem Haus hatte man sogar durch Wandmalereien und die Architektur festgestellt, dass es einst ein Gasthaus gewesen war und man konnte nachvollziehen, wo und was dort wahrscheinlich gegessen wurde.
Schon am darauffolgenden Tag verließen wir morgens den Flughafen Leonardo da Vinci (Fiumicino), hatten erneut einen kurzen Zwischenstopp in Riga und landeten schließlich wieder in Arlanda – zurück im kalten, dunklen Stockholm.
Zusammenfassend können wir sagen, dass wir alle sehr inspiriert und zufrieden mit dieser tollen Romreise sind. Wir haben neue Freundschaften zwischen den Klassen geschlossen, unglaublich gutes Eis, Pizza und Pasta gegessen und vor allem Rom aus nächster Nähe erlebt. Es ist etwas völlig anderes, über das Kolosseum und das Pantheon nur in Büchern was zu lesen und dann tatsächlich dort zu sein. Zum Schluss möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Herrn Ritzmann und Frau Zingmark bedanken, die diese Reise so fantastisch gemacht haben!
Oliver Naveas-Olsson und Charlotte Adamheit; 10 A/B

















