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Satyagraha: Der gewaltlose Protest

Nachdem ein Mann langsam schwebend von der Decke kommt, fängt die Oper an. Tolle Gesangseinlagen und gute Musik folgen. Während der vielen Lieder werden immer wieder akrobatische Kunstwerke vollbracht die den Zuschauer ins Staunen versetzten und das gesamte Stück sehr interessant gestalten.

Die Geschichte wie Mahatma Gandhi den Satyagraha oder auch den Weg der Wahrheit in Südafrika findet wird durch die originelle Musik unterstützt. Die Musik ist genau wegen ihrer Besonderheit sehr interessant obwohl manchmal auch unklassisch für normale Theater- und Opernmusik. Alle Handlungen Gandhis werden symbolisch in der Oper dargestellt und nur durch diese kann man sich die wahren Geschehnisse vorstellen. Alle Lieder werden in Sanskrit gesungen und nur manchmal werden diese auch ins Schwedische übersetzt, dieses macht das Stück sehr authentisch und dabei fühlt man sich, als wäre man mitten im Geschehen. Jedoch sorgen die fehlenden Übersetzungen auch ab und zu, zu Problemen beim Verständnis, da die meisten ja kein Sanskrit verstehen. Dadurch konnte es auch während der Gesangsvorstellung vorkommen, dass man den Faden verliert, denn gesprochen wird in dem Stück nicht.

Um die Oper wirklich zu mögen und zu verstehen sollte man sich mit der politischen Situation Gandhis auseinandersetzten. Jedoch ist sie sehr gut gelungen und vor allem die Akrobatik bleibt einem im Gedächtnis.

Michaela Danek, Klasse 11