Nobel lectures

Er sollte an diejenigen verliehen werden, die der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben – der Nobelpreis. Dieses Jahr waren es Arthur McDonald vom Sudbury Neutrino Observatory und Takaaki Kajita vom Superkamiokande Experiment denen der hochangesehene Preis im Bereich Physik zugesprochen wurde. Doch wofür eigentlich? Dieser Frage konnten wir (die Schüler der Physikkurse 11 und 12) bei den diesjährigen Nobel lectures, die von den Nobelpreisträgern höchst persönlich gehalten werden, nachgehen. Dazu begaben wir uns in die Aula Magna am Stockholmer Universitätscampus. Dort lernten wir unter anderem, was Neutrinos sind und wie man diese „Chamäleons im Teilchenzoo“ eigentlich nachweisen kann. Nicht zuletzt wurde auf anschauliche Weise erläutert, was uns ihre besondere Eigenschaft, den Flavor, sprich ihre Gestalt zu wechseln, über ihre Masse und unser heutiges Verständnis des Standardmodells der Elementarteilchenphysik verrät. Alles in allem war es mit Sicherheit eine sehr lehrreiche Exkursion, die für einige noch mit der darauffolgenden Chemievorlesung ihren gelungenen Abschluss fand.

Johannes Reiter, 12B

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