Linnédagarna in Örebro

Unsere Schule wurde ausgewählt, einen Stipendiaten zu den „Linnédagarna“ zu schicken, die jedes Jahr vom schwedischen Biologielehrerverband organisiert werden.

Ende September hatte ich die Möglichkeit für 4 Tage nach Örebro zu reisen, um meine biologischen Kenntnisse zu erweitern. Dort war ich in einer großen Gruppe mit anderen Schüler, die alle jeweils aus verschieden Orten von Schweden kamen und so wie ich an Biologie interessiert waren.

Gleich am zweiten Tag sind wir zur Örebro Universität gefahren. Dort wurden wir in Gruppen eingeteilt um verschiedene Aspekte der Biologie zu sehen. Wir bekamen verschiedene Labors und Unterrichtsräume gezeigt.

Nachmittags haben wir dann auch verschiedene Lektüren über alle möglichen Themen bekommen: Antibiotika, LGBT (Lesbian/Gay/Bi/Transgender) oder die Struktur einer Zelle

Am dritten Tag sind wir 2 Stunden nördlich von Örebro gefahren um uns einen Teil eines verbrannten Waldes anzugucken und es mit einem nicht verbrannten Waldstück zu vergleichen. Was verglichen wurde waren zum Beispiel wie viele Pilze, Pflanzen und tote/ lebende Bäume zu finden waren.

Nachmittags sind wir dann eine weitere halbe Stunde nach Norden gefahren um an einen kleinen Bach zu gehen. Dort haben wir zwei Spezialisten getroffen, die versuchen die Fische zu fangen um dann die verschiedenen Arten zu untersuchen. Schließen sollten wir die am Rand stehende Steine in den Bach werfen, um im Bach Verwirbelungszonen zu schaffen, die neue Nischen für Wasserlebewesen bedeuten.

Natürlich darf man nicht die Aktivitäten am Abend vergessen, die immer sehr kreativ waren um uns alle kennen zu lernen. Eine der Aktivitäten war während der letzten zwei Tage einen Film zu gestalten. Jede Gruppe hat ein Thema bekommen.

Gabriela, 11B